News und Artikel Tennis Bundesliga Herren 30 – Dieter Kindlmann verstärkt TC Dachau Die Herren 30er Bundesliga-Mannschaft des TC Dachau, die im vergangenen Jahr überraschend aufgestiegen war, ist für die Saison 2017 gut gewappnet. „Die Neuerwerbungen  werden unser Team definitiv verstärken“, so Spielführer Peter Schuster. Allen voran Dieter Kindlmann.  Der heute 34 jährige Kindlmann war selbst ein Profi, die Top 100 knackte er zwar nicht, aber er schaffte es in die zweite Runde der French Open. Eine Schulterverletzung zwang ihn zum Ende der Karriere. Bekannt wurde er nach seiner Karriere als sogenannter Hitting Partner von Maria Scharapowa. Auch Nikola Gnatoviv aus Serbien und Montegro, Alexandar Bajin sowie Jan Hejtmanek aus Tschechien als Ü35 Europameister sind hochkaratige Verstärkungen. Ähnliches gilt für Alex Radulescu. Der Wimbledon-Viertelfinalist spielte im vergangenen Jahr noch für die H40 Regionalliga in Dachau, möchte aber nun in der Bundesliga noch mal richtig angreifen. Komplettiert wird die Mannschaft durch Urgestein David Miketa und die langjährigen Lokalmatadoren  Benjamin Ringlstetter, Zdenek Kubik, Käpten Peter Schuster, Andreas Von Michaelis, Daniel Winnewieser, Sandro Costa und dem Dachauer Trainer Peter Zick. „Ziel ist erst mal, die Bundesliga zu halten, aber ich glaube, den oder anderen Überraschungscoup können wir landen.“ Die Zuversicht ist begründet, zumal alle Spieler von Position 1 bis 8 in der Meldeliste eine LK von 1 haben. Interessant werden die Vergleiche gegen die Münchner Mannschaften  am 10.6 beim Großhesseloher TC und beim 1. Heimspiel der Dachauer am 4.6. gegen den MTTC Iphitos an der Gröbenrieder Straße 17. Das werden Spieltage auf allerhöchstem Niveau sein  verbunden mit der Hoffnung, viele Zuschauer und Tennisfans nach Dachau zu holen. Stefan Peine, Pressewart und Vorstandsmitglied TC Dachau Charly Zicks erster Weltranglistenpunkt auf der ATP-Tour Charly Zick, langjähriges TC-Dachau-Gewächs,  ist 20 Jahre, mittlerweile seit einem Jahr Tennisprofi. Sein Geld verdient er ausschließlich mit der gelben Filzkugel. Das Leben ist hart. Als Tennistrainer verdient er sich das Geld für die Reisen und die Turnierspielerei. Zwischendurch trainiert er für sich selbst mit Sparringspartnern und Trainern. Momentan spielt der Karlsfelder, der lange Zeit für den TC Dachau gespielt hat, beim TC Luitpoltpark in der Bayernliga, wo er auch ein paar Scheine bekommt. Sein Ziel: Internationale Turniere spielen und dabei den ersten Punkt in der Weltrangliste holen. Also fliegt Charly mit dem selbstverdienten Geld nach Sharm el Sheikh in Ägypten, um sein Ziel zu erreichen. Warum Ägypten? Nun, die Flüge dahin sind derzeit sehr günstig und die klimatischen Bedingungen hervorragend zum Tennis spielen.  Aber dazu muss er dreimal in der Qualifikation gewinnen und die erste Runde im Hauptfeld überstehen. Die Ausgangslage für den Sohn des Dachauer Trainers Peter Zick war alles andere als gut. Von den Qualifikanten des Turniers hatten 36 Spieler schon ATP-Punkte gesammelt. Doch Charly spielt  richtig gut in der Quali. Tatsächlich kann er drei Partien glatt für sich entscheiden. Zwei Gegner stehen auf der Tour auf Position 1231 und 1484, doch Charly siegt. Noch fehlt der letzte Schritt: Ein Sieg im Hauptfeld in der ersten Runde, in der die Spieler ein ATP-Ranking 290 – 700 haben. Auch das klappt. Er gewinnt gegen den Argentinier Fernandez Lopez deutlich mit 6:3 und 6:1. Sein erster ATP-Punkt!  Doch nun wartet noch ein Ukrainer in der Runde zwei, der 937. der Weltrangliste. Nach hartem Kampf setzt sich der 20 jährige 6:3 im dritten Satz durch. Ein großes Ausrufezeichen und zweiter Weltranglistenpunkt. Dass er in der dritten Runde deutlich verliert, ist nebensächlich. Obwohl er durch den Erfolg ein paar Hundert Dollar bekommt, sind die Ausgaben für Flug, Hotel, Startgeld und Besaitungen größer als die Siegprämie. Sprich ein Draufzahlgeschäft an den ersten Profi-Jahren. „Für mich war das bis jetzt der größte Erfolg auf internationaler Profi-Ebene und darauf kann ich jetzt gut aufbauen! Durch den Erfolg werde ich ab nächster Woche ungefähr zwischen Position 1400-1600 gelistet sein und bin damit im Sommer in den Qualis gesetzt.“ Sein neues Ziel ist, so gut es geht zu trainieren und weiter in der Rangliste nach oben zu klettern. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg. Stefan Peine  Dieter Kindlmann Herren 50 Landesliga Aufstieg ganz nahe - TEG gewinnt gegen Mitkonkurrent TC  BW Gräfelfing mit 3:6 TC BW Gräfelfing - TeG Dachau-Süd 3:6 Mit Peter Hofmann an Postion  1 haben sich die Dachauer zum wichtigen Spiel gegen den Tabellen- Dritten BW Gräfelfing verstärkt. Für Dachau punkteten Peter Hofmann, Klaus Dannenberg und Jan Süverkrübbe souverän. Stefan Peine führte in seinem Einzel schon 6:3, 5:2 und 40:30, doch verlor er die Konzentration, wurde nervös und plötzlich ging der zweite Satz mit 7:6 an Bernd Günther von Gräfelfing. Im Champions-Tiebreak riss sich der lange Pfälzer aber wieder zusammen und konnte immer in Führung liegend knapp mit 10:8 gewinnen. Der vierte Einzelpunkt war für das Selbstvertrauen der Mannschaft enorm wichtig, weil nur noch ein Doppelpunkt zum Sieg fehlte.  Diesen holten ganz locker Peter Hofmann und Klaus Dannenberg, die deutlich mit 6:1 6:2 ihre Doppel-Partie gewannen. Den sechsten Punkt für die Dachauer holten sich Stefan Peine und Jan Süverkrübbe mit 6:3 und 6:4. Endstand 6:3 für die Teg in Gräfelfing.  „Der Aufstieg ist so gut wie geschafft, denn wir haben nun alle starken Mannschaften geschlagen. Das war bisher eine großartige Mannschaftsleistung in den vergangenen fünf Spielen“, so Team Käpt‘n Stefan Peine . Jetzt sind vier Wochen Pause, danach muss das Team noch gegen die beiden letzten in der Tabelle antreten. Das sollte die TeG schaffen. Einzel: Warin Rapp - Peter Hofmann – 3:6, 0:6 Stefan Schachenmeier - Klaus Dannenberg 1:6, 0:6 Bernd Günther - Stefan Peine 3:6, 7:6, 8:10 Helmuth Merkel (w.o.) - Jan Süverkrübbe 0:1 Stefan Engel – Franz Ludwig 6:2, 6:1 Gerrit Zambo - Peter Bienhaus - 6:4, 6:0 Doppel: Rapp/ Schachenmeier - Hofmann/Dannenberg 2:6, 1:6 Günther/ Zambo - Peine/Süverkrübbe  - 3:6, 4:6 Fillibeck/Engel -Bienhaus/Ludwig  6:4, 7:5 Herren 30 Bundesliga, Gruppe Süd TC Dachau verliert Lokalderby gegen Iphitos München mit 3:6 Ersatzgeschwächt musste der TC Dachau sein erstes Heimspiel antreten, denn wenige Stunden vor Spielbeginn sagte das neue Team-Mitglied Nikola Gnjatovic ab. Die Auswirkungen waren verheerend, denn nun rutschten alle Spieler eine Position nach vorne. Das machte sich auf dem Platz bemerkbar. So musste Jan Hejtmanek gegen Kristian Pless aus Dänemark antreten. Es lag an ganz wenigen Bällen, dass der Tscheche gegen den Dänen beide Durchgänge mit 4:6 und 5:7 verlor. Ähnlich erging es David Miketa an Position zwei. Der mittlerweile 42 jährige Tscheche bekam es mit Richy Malobicki zu tun, der mit 30 Jahren deutlich jünger war als der Dachauer. Der Münchner agierte schneller und präziser auf dem Platz. 4:6, 4:6 lautete der Endstand zugunsten vom TC Iphitos. Alex Radulescu sprang als Ersatzmann ein und spielte mit einem schmerzhaftem Tennisarm. Er quälte sich durch die Partie und verlor erst im Champions-Tiebreak gegen Uli Kiendl. Hart umkämpft war das Einzel von Bennie Ringlstetter gegen Björn Kreuzer. Beide spielten ähnliches Tennis und die Ballwechsel waren ewig lang. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit machten die Muskeln des Dachauers nicht mehr mit. Er verlor den zweiten Satz 4:6 sowie den Champions-Tiebreak völlig entkräftet mit 1:10. Auch Andreas Von Michaelis kämpfte  an Position 6 - leider vergeblich. Er unterlag dem Coach vom Philipp Kohlschreiber, Stefan Fehske, 6:7 und 4:6. Der einzigen Punkt für Dachau steuerte wieder einmal mehr Peter Schuster bei, der den dritten Durchgang sehr nervenstark 10 :7 für sich entschied. Die Partie war entschieden. Ergebniskosmetik lieferte dann noch die Doppel, bei denen die Dachauer sich noch prima verkauften und zwei Matches gewannen zum Endstand von 3:6. Jan Hejtmanek – Kristian Pless 4:6, 5:7 David Miketa – Richard Malobicki 4:6, 4:6 Alex Radulescu – Uli Kiendl 4:6, 6:4, 2:10 Bennie Ringlstetter – Björn Krenzer 7:6, 4:6, 1:10 Peter Schuster  - Fabian Ziemer 4:6, 6:2, 10:7 Andreas Von Michaelis – Stefan Fehske 6:7, 4:6 Hejtmanek/ Miketa – Pless(w.o.)/Malobicki  4:6, 3:2 Ringlstetter/Schuster – Kiendl/Fehske 6:3, 6:3 Zick/ Von Michaelis – Krenzer/Ziemer  6:4, 4:6, 5:10 Erster Bundesliga-Sieg für den TC Dachau, 6:3 Auswärtserfolg beim TC Großhesselohe   TC Dachau gelingt kleine Sensation beim Tabellenführer TC Großhesselohe. Zu erwarten war dieser Sieg wirklich nicht nach den ersten beiden verloren gegangenen Spielen. Die Aufsteiger aus Dachau waren demnach klarer Außenseiter, zumal sie ohne die ersten drei Gemeldeten und ohne Alex Radulescu, der an einem Tennisarm leidet, aufgestellt waren. Doch mit viel Kämpferherz und großartiger Leistung stand es nach  den Einzeln 3:3 unentschieden. Die Punkte für den TC Dachau holten wieder einmal Peter Schuster an Position 4 mit 7:6 und 6:3. Der Sportpsychologe Daniel Winnewisser gewann sein Einzel sogar noch deutlicher 6:4 und 6:1 an Position 5. Einen ganz wichtigen Punkt steuerte Sandro Costa an Position 6 bei. Er konnte nach verlorenem ersten Satz die Partie noch drehen und gewann schließlich im Champions-Tiebreak mit 10:5. An den Positionen 1 und 3 hatten Dachau überhaupt keine Chance. Hier verloren die Tschechen David Miketa und Zdenek Kubik ihre Partien  deutlich, nur Benjamin Ringlstetter hatte in seinem Match Möglichkeiten für einen Punkt, doch er „versemmelte“ seinen Champions-Tiebreak  mit 4:10. Jetzt galt es nach dem 3:3 nach den Einzeln geschickt die Doppel aufzustellen. Ziel war, das zweite und Dritte Doppel „stark“ zu machen. Und das taten die Dachauer mit der sogenannten „7er“ Aufstellung. Das heißt: Die Positionen 3 und 4, 1 und 6, und 2 und 5 spielten miteinander Doppel.  Überraschend kam Ersatzmann Andreas Von Michaelis für Peter Schuster ins Team. Michaelis sollte im ersten Doppel zum Einsatz kommen. Damit hatten die Münchner gar nicht gerechnet, die ihrerseits ihr 1. Doppel stark aufstellten. Das spielte Dachau in die Karten. Das  zweite Doppel Miketa/Costa war bärenstark und gewann verdient 7:6 und 6:3. Die Krone setzte dann  das dritte Doppel auf mit Benjamin Ringlstetter und Daniel Winnewisser. Sie kämpften ihre Gegner nieder mit dem knappsten aller Ergebnisse : 11:9 im Champions-Tiebreak des dritten Satzes. Das war der 5. Punkt für Dachau und das bedeutete den ersten Saisonsieg und ersten Sieg in der Tennis-Bundesliga überhaupt. Denn als Dachau 2005 schon  einmal 1.Bundesliga mit den Herren 30 spielte, konnten sie nicht eine Begegnung für sich entscheiden. Der mitfiebernde Kapitän Peter Schuster konnte es draußen als Zuschauer kaum glauben, als er seine Mannschaftkollegen gewinnen sah: „ Hammer, Hammer, Hammer! Wir haben die Doppel genau richtig aufgestellt und es hat irgendwie super funktioniert!“ Und Zuckerl am Ende: Andreas Von Michaelis spielte an der Seite von Zdenek Kubik groß auf. Sie gewannen ihr Doppel völlig überraschend 10:7 im Match-Tiebreak, nachdem sie den ersten Satz mit 7:6 holten und den zweiten mit 0:6 verloren. Endstand 6:3 für den TC Dachau. Die Sensation! Trotz des Sieges bleiben die Dachauer Vorletzter in der Tabelle. Aber das ist relativ, denn der TC hat gegen die besten drei Teams bereits gespielt ( Iphitos, Lohfelden und TC Großhesselohe) . Nun kommen noch leichtere Aufgaben auf sie zu wie Safo Frankfurt, Bietigheim und Thyrnau-Kellberg, bei welchem die Dachauer am 2.Juli das nächste Mal antreten.